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Noch 61 Jahre bis zum Ziel

von BIORegion

Von konventionell zu bio: Für die Umstellung brauchen Landwirte deutlich mehr Geld, fordert der Verein „Bioregion Mittelbaden plus“.
Es sei sonst völlig utopisch, das gesteckte Ziel von 30 bis 40 Prozent Bio-Fläche bis 2030 zu erreichen.

Von Victoria Hof

Ortenau. „Auch wenn es immer behauptet wird: Es stimmt einfach nicht, dass Landwirte vom Land finanziell unterstützt werden, wenn sie von konventionellem auf biologischen Betrieb umstellen“. Stefan Karcher vom Verein „Bioregion Mittelbaden plus“, hat sich an die Redaktion gewandt und sagt, er sei „richtig sauer“. Seine Kritik richtet sich an die Landesregierung. Deren Ziel es ist, bis zum Jahr 2030 – also innerhalb der nächsten sechs Jahre – 30 bis 40 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche von konventionell auf ökologisch umzustellen. Um dieses Ziel voranzutreiben, erhalte die „Biomusterregion Mittelbaden plus“, zu der die Landkreise Rastatt, BadenBaden und der Ortenaukreis gehören, vom Land aber lediglich ein „paar Tausend Euro pro Jahr Aktivierungshilfe“, sagt Karcher. Konkret sind es aktuell 136.000 Euro für insgesamt vier Jahre. Diese Summe reiche gerade einmal dazu, Infoveranstaltungen und PR-Materialien zu bezahlen. Doch aus diesem Geldtopf Landwirte direkt zu unterstützen, sei unmöglich, auch rechtlich gesehen.

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