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FLASHMOB Bildungswerkstatt DANKE an Martina Braun, MdL, Wirtschaften auf dem Land, NEURIED

von BIORegion

Wertschätzung bei GRÜNE-Veranstaltung "Wirtschaften auf dem Land - Hat das Zukunft?" in NEURIED

Das Leitungsteam der Bildungswerkstatt Walburga Dinger und Raphaela Riedmiller-Kuttnick-Wicht freuten sich sehr über die Möglichkeit Martina Braun, Mitglied des Landtages (MdL) live zu erleben und sich von der geballten Kompetenz der erfahrenen Vertreterin von Bündnis 90/GRÜNE aus dem Ausschuss für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, sowie Sprecherin für Tierschutz vor Ort überzeugen zu können.

Denn bei einer Rede in der Aufzeichnung einer Ausschusssitzung des Landtages hatte Martina Braun bereits im Frühjahr 2020 die beiden Initiatorinnen der Bürgerinitiative für eine Bio-Musterregion Mittelbaden Helga Decker und Raphaela Riedmiller-Kuttnick-Wicht überzeugt sich für eine Bio-Musterregion in ihrer Region einzusetzen und ahnte bisher nichts davon!

Für diesen kostbaren Impuls von Martina Braun, der zur Treibkraft der Initiative wurde und im Dezember 2020 zur Genehmigung ihres Förder-Antrages durch das Land Baden-Württemberg und zur Einrichtung der Bio-Musterregion Mittelbaden+ führte, war das wertschätzende Danke in Form eines leckeren Bio-Sektes längst überfällig!

Historie Bio-Musterregion Mittelbaden+: https://www.bioregion-mittelbaden.de/publikationen/historie.html

2026 ist offiziell das "Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft"

Sie sorgen für Ernährung, Innovation und Wandel, doch bleiben oft unsichtbar: Frauen in der Landwirtschaft leisten einen enormen Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit, zum Umweltschutz und zur Armutsbekämpfung. Trotzdem haben viele von ihnen noch immer keinen fairen Zugang zu Land, Bildung, Technik oder politischer Mitbestimmung: https://www.landfrauen.info/aktuelles/internationales-jahr-der-frauen-in-der-landwirtschaft

PRESSEMITTEILUNG (Verfasserin: AK GRÜNE Frauen Offenburg)

Zukunft der Landwirtschaft im Fokus: Engagierter Dialog mit Martina Braun MdL in Neuried

Hat das Wirtschaften auf dem Land noch Zukunft? Diese Kernfrage stand im Mittelpunkt eines gut besuchten Informations- und Diskussionsabends im Evangelischen Gemeindesaal in Neuried. Rund 35 Gäste, darunter Landwirtinnen und Landwirte, Vertreterinnen der Landfrauen, des Badisch-Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) sowie der Biomusterregion Mittelbaden +, nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit der Landtagsabgeordneten Martina Braun.

Eingeladen hatten der Landtagsabgeordnete Thomas Marwein und die Landtagskandidatin Maren Seifert, um über die drängenden strukturellen Herausforderungen der Branche zu debattieren. Dass das Interesse groß ist, zeigte die lebhafte Diskussion, in der Martina Braun nicht nur als Politikerin, sondern vor allem als Praktikerin überzeugte. Als langjährige Biobäuerin flocht sie immer wieder persönliche Erfahrungen ein – etwa zum Einsatz insektenfreundlicher Mähwerke, die den Artenschutz direkt auf die Fläche bringen.

Strukturwandel und politische Weichenstellungen

In ihrem Impulsvortrag beleuchtete Braun den stetigen Wandel der Betriebe hinsichtlich Flächengröße und Tierbesatz. Auch kontroverse Themen wie die Subventionierung von Agrardiesel und das Handelsabkommen Mercosur wurden offen angesprochen. Besonders einig waren sich die Anwesenden bei der Einführung neuer Tierhaltungsklassen – die Wichtigkeit dieses Schrittes blieb unbestritten. Martina Braun, die als tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion eng an diesem Thema arbeitet, betonte die Bedeutung von Transparenz und staatlicher Unterstützung: „Die Tierhaltungskennzeichnung ist ein entscheidender Schritt für mehr Tierwohl. Mein Ziel ist es, eine tiergerechte Politik so schnell wie möglich in die Praxis umzusetzen, damit die Verbraucher am Regal eine bewusste Entscheidung treffen können. Klar ist aber auch: Für die notwendige Umstellung der Ställe brauchen unsere Landwirte verlässliche Förderungen und Planungssicherheit“, so die Abgeordnete.

Ein kritisches Schlaglicht warf Braun auf die wirtschaftliche Schieflage vieler Betriebe. Sie wies darauf hin, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Produktionskosten reine Lohnkosten seien. Gleichzeitig würden die Preise im Handel kontinuierlich steigen, während bei den Erzeugerinnen und Erzeugern fast nichts von diesen Mehrerlösen ankomme. Hier müsse die Politik ansetzen, um faire Wertschöpfungsketten zu sichern.

Einsatz gegen Flächenverbrauch

Maren Seifert, Landtagskandidatin im Wahlkreis Offenburg, hob in der Debatte die Bedeutung des Ressourcenschutzes hervor: „Der fortschreitende Flächenverbrauch ist für mich ein zentrales Anliegen. Er ist nicht nur ein klimatisches Problem durch die Versiegelung, sondern führt schlichtweg zum unwiederbringlichen Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Produktionsflächen, die unsere Betriebe zum Überleben brauchen“, mahnte Seifert.

Positives Resümee der Biomusterregion

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankten sich Vertreter der Biomusterregion Mittelbaden+ ausdrücklich bei Martina Braun für ihr langjähriges Engagement, insbesondere im Bereich Biolandbau. Maren Seifert zog ein positives Fazit: Der Abend habe gezeigt, dass der Dialog zwischen Politik und Praxis die Basis für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums bleibt.

Bericht Baden Online unter: https://bo.de/wie-okologisch-darf-es-sein-in-neuried-und-anderswo/ Auf der Facebookseite von Maren Seifert: https://www.facebook.com/MarenSeifert

weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Martina_Braun

https://www.gruene-landtag-bw.de/abgeordnete/detail/martina-braun/